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„Ohne Leibniz keine CeBIT”

Bundeskanzlerin Merkel erhält in Hannover
Briefe von Leibniz und Katharina der Großen
aus der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek.


Auf Einladung des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff über­reichte der Direktor der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek, Dr. Georg Ruppelt, Bundeskanzlerin Merkel am 8. März Faksimiles von Briefen aus dem Handschrif­tenbestand der Bibliothek.

Dazu gehört auch ein Brief von Leibniz, in dem dieser seine Erfindung des binä­ren Codes erläutert. Das binäre Zahlensystem ist bekanntlich die Vorausset­zung für unseren Computer. Darüber hinaus hat Leibniz zeitlebens Rechenmaschinen konstruiert, darunter die erste funktions­tüchtige Rechenmaschine, die alle vier Grundrechenarten ausführen kann. Das einzige erhaltene Original befindet sich ebenfalls in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek und gehört zum dort aufbewahr­ten Nachlass des „letzten Universalgenies”.

Ruppelt: „Ohne die Erfindung von Leibniz, der 40 Jahre lang in Hannover Biblio­thekar war, gäbe es möglicherweise heute auch keine CeBIT.” Der Bibliotheks­direktor überreichte der Bundeskanzlerin außerdem Faksimiles zweier eigen­händiger Briefe der Zarin Katharina der Großen, die einen regen Briefwechsel mit dem Hannoveraner Arzt und Schriftsteller Johann Georg Zimmermann führte.

Die Kanzlerin zeigte sich hoch erfreut über die Faksimiles der Leibniz- und Katharina-Briefe – zwei historische Per­sönlichkeiten, die von ihr, wie sie sagte, hoch verehrt würden. Die Leibniz-Faksimiles seien am Tag der Eröff­nung der CeBIT ein besonders sinniges Geschenk, so Frau Merkel, denn „keine CeBIT ohne Leibniz”. Dass sie am Weltfrauentag an Katharina die Große und auch an deren niedersächsische Bezüge erinnert werde, freue sie besonders.

Informationen zu den überreichten Briefen

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