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Wider das Vergessen –
Zum 75. Jahrestag der nationalsozialistischen Bücherverbrennung

Ausstellung im Katalogsaal der GWLB
09.05. bis 28.06.2008

„Wenn es Goebbels gelingt, unsere Namen von den deutschen Tafeln zu löschen, sind wir tot ... Schon die nächste Generation wird nichts mehr von uns wissen”, schrieb René Schickele aus dem Exil.

Die Bücherverbrennungen vom Frühjahr 1933 und die „Schwarzen Listen” auszu­sondernder Literatur hatten genau dies zum Ziel: Auslöschung der Namen und Werke von Autorinnen und Autoren aus dem Bewusstsein in der Gegenwart wie der Zukunft. Man kann sich des Eindrucks kaum erwehren, dass der Nationalsozia­lismus zum Teil erfolgreich war, schaut man auf die Namen verfemter Autoren jener Jahre.

Im Rahmen der bundesweiten Plakataktion Wider das Vergessen der Dach­verbände Bibliothek & Information Deutschland, Deutsche Literaturkonferenz, Deutscher Kulturrat und der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek wird in einer kleinen Ausstellung eine Auswahl von Büchern aus dem Bestand der Bibliothek präsentiert; darunter Bücher von Friedrich Wilhelm Förster, Werner Hegemann, Erich Kästner, Alfred Kerr, Emil Ludwig, Heinrich Mann, Erich Maria Remarque, Kurt Tucholsky und anderen. Gezeigt werden außerdem Zeitungen der Zeit sowie die erste Nachdruckreihe der vom Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien herausgegebenen Bibliothek verbrannter Bücher des Hildesheimer Georg Olms Verlages.

„Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.” – Heinrich Heine

Plakataktion zur Erinnerung an die nationalsozialistische Bücherverbrennung

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