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aus- und fortbildung

„Jüdischer Buchbesitz als Raubgut“
Zweites Hannoversches Symposium
Eine gemeinsame Veranstaltung der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek
Niedersächsische Landesbibliothek und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz,
gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
10./11. Mai 2005
Hannover
In der Nachfolge des Symposiums „Jüdischer Buchbesitz als Raubgut“
vom November 2002 luden die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek — Niedersächsische
Landesbibliothek und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit Unterstützung
der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zum Zweiten Hannoverschen
Symposium „Jüdischer Buchbesitz als Raubgut“ ein. Der Fokus des
zweitätigen Symposiums zielte besonders auf den internationalen Austausch und die
Koordination der Suche nach geraubtem Kulturgut im Sinne der WASHINGTONER GRUNDSÄTZE.
Fachleute aus dem europäischen Ausland, aus Israel und den USA haben gemeinsam mit
deutschen Bibliothekaren und Wissenschaftlern neue Forschungen zu Strukturen, Akteuren und
Opfern des nationalsozialistischen Bücherraubes diskutiert sowie Erfahrungen und
Ergebnisse bei der Suche nach den geraubten Büchern und den Eigentümern dieser
Bücher vorgestellt.
Es galt eine Zwischenbilanz zu der Leitfrage Wo stehen wir sieben Jahre nach der
WASHINGTONER KONFERENZ und zwei Jahre nach dem HANNOVERSCHEN APPELL zu ziehen. Dabei
wurden neue Ansätze für die Forschung zu Raub und Restitution der Bücher
wie für den praktischen Umgang mit den geraubten Büchern erörtert.
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